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Parkinsoninitiative Deutschland - Presseinformation

200 Jahre Parkinson –
Die Parkinsoninitiative Deutschland stellt sich vor

Patientenumfrage verdeutlicht: Gute Versorgung ist keine Selbstverständlichkeit

Frankfurt am Main, 6. April 2017 – Pünktlich zum Welt-Parkinson-Tag stellt sich die Parkinsoninitiative Deutschland vor und veröffentlicht erste Erkenntnisse aus einer Patientenumfrage, dem Auftaktprojekt der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft. Die Initiative, die sich aus Ärzten, Patienten- und Pflegeverbänden, Unternehmen und Unternehmensverband zusammensetzt, möchte auf die Herausforderungen bei der Versorgung von Menschen mit Morbus Parkinson aufmerksam machen und diese weiter erforschen und nachhaltig verbessern.

Die Parkinson-Krankheit ist seit 200 Jahren als Krankheit anerkannt. Bislang kann die Erkrankung trotz aller Forschungsbemühungen und verschiedener Therapiemöglichkeiten nicht geheilt werden und führt bei Patienten zu zunehmender Degeneration von Dopamin-produzierenden Nervenzellen im Gehirn und hierdurch zu Einschränkungen. Der Morbus Parkinson ist die häufigste neurodegenerative Bewegungserkrankung. In Deutschland sind etwa 300.000 bis 400.000 Personen betroffen, jährlich kommen ca. 20.000 hinzu, wobei die meisten Betroffenen zwischen dem 50. und 79. Lebensjahr erkranken. Die Ursache für die Symptome ist das Absterben von speziellen Nervenzellen im Gehirn, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Es ist unklar, wie oft die Erkrankung erst sehr spät diagnostiziert wird. Denn wenn sich die ersten Symptome zeigen – etwa das typische Zittern der Hände, eine Verlangsamung der Bewegung oder Gleichgewichtsstörungen – ist der Nervenzelluntergang häufig schon fortgeschritten. Die Versorgung von Menschen mit Parkinson ist in Deutschland nicht immer befriedigend: Es kommt bei Facharztterminen zu langen Wartezeiten, woraus sich medizinisch-therapeutische Probleme ergeben können, es treten Schwierigkeiten bei der Beantragung und Genehmigung einer Pflegestufe auf und die Auswirkungen der Erkrankung führen zunehmend zu Herausforderungen für das soziale Umfeld der Betroffenen, wie beispielsweise für pflegende Angehörige.

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In eigener Sache: Erklärung der dPV zur Kooperation mit der ABDA


Liebe Mitglieder der dPV,

am 13. Februar 2017 hat die dPV mit der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Zugleich haben wir die bisherige Partnerschaft mit der Versandapotheke DocMorris beendet. Diese Entscheidung hat einige Mitglieder verwundert.

Maßgeblich für diesen Seitenwechsel war das Interesse der Parkinson-Patienten, das für uns stets im Vordergrund steht. So können chronisch Erkrankte mit dauerhaftem Medikationsbedarf erheblich von Rx-Boni durch Versandapotheken profitieren; gleichzeitig war und ist für Parkinson-Patienten der unmittelbare Kontakt zur Apotheke vor Ort von besonderer Bedeutung. Mit der nun geschlossenen ABDA-Kooperation erreichen wir konkret, dass die Apotheker-Zertifikatsfortbildung „Beratung und Medikationsmanagement bei Parkinson-Patienten“ für weitere fünf Jahre fortgeführt wird. Wir erwarten, dass in diesen fünf Jahren eine deutlich größere Reichweite erzielt wird als bisher, so dass Parkinson-Erkrankte absehbar in allen Teilen der Bundesrepublik in Parkinson-Apotheken Rat suchen können. Diese Aussicht war ausschlaggebend dafür, auf die sich erst in den letzten Monaten abzeichnende Kooperationsbereitschaft der ABDA einzugehen.

Ziel aller Aktivitäten der dPV ist es, mögliche Verbesserungen für die Versorgung der Parkinson-Patienten zu erreichen. Dieser Richtschnur folgt auch der aktuelle Kurswechsel der dPV. Dabei agieren wir gewohnt unabhängig, überparteilich und frei von finanziellen Interessen.

Friedrich-Wilhelm Mehrhoff
Geschäftsführer